Die Mobilität

Effizient und praktisch

Die Mobilität ist mit der wirtschaftlichen Entwicklung und der Raumplanung eng verbunden. Es wäre überflüssig, an die Auswirkungen, die die Autobahn A12 auf den Kanton Freiburg gehabt hat, zu erinnern. Diese Achse gehört zu unserem Alltagsleben. Heutzutage kann allerdings ein Paradox beobachtet werden. Einerseits werden wir mit reizvollen Angeboten konfrontiert, die uns erlauben, ans andere Ende der Welt zu reisen. Zusätzlich sollten wir in unserer Arbeit immer mobiler und flexibler werden. Andererseits werden wir jedoch an die Konsequenzen dieser Verhaltensweisen auf das Klima erinnert. Wie es auch der Soziologe Vincent Kaufmann betont, kann eine exzessive Mobilität die Lebensqualität schädigen.

Bis vor kurzem dienten die Mobilitätskonzepte ausschliesslich der wirtschaftlichen Entwicklung und dem Wachstum. Nun müssen wir uns fragen, wie die Mobilität in zwanzig Jahren aussehen soll. Das Auto hat bis heute eine wichtige Rolle gespielt. Die täglichen Verkehrsstaus zeigen allerdings, dass wir keine andere Wahl haben, als den Ausbau des Fuhrparks zu bremsen.

Seit zehn Jahren gewinnen Gehen, Fahrradfahren und öffentliche Verkehrsmittel an Bedeutung. Das Auto wird zwar nicht verschwinden, aber die Mobilität von morgen muss multimodal gedacht werden.

Öffentliche Verkehrsmittel und Carsharing sollten eine wichtigere Rolle spielen. Elektrische Mobilität, Automatisierung und Digitalisierung sind Innovationen, die Alternativen zum Auto darstellen. Auch das Fahrrad und das Gehen können ihren Anteil am Gesamtverkehr erhöhen, sofern sichere Infrastrukturen zur Verfügung stehen.

Dank Telearbeit und Coworking werden Pendler zunehmend in den Peripherien bleiben. Ich verpflichte mich, an eine effiziente Kombination aller Mobilitätsformen zu arbeiten, und die Mobilität für den ganzen Kanton multimodal und optimal zu überdenken.